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Ferdinand Floren
mein 5xUr-Großonkel 4. Grades
Taglöhner, Branntweinbrenner
* Wormeln (Kr. Höxter) 08.02.1753
~ Sankt Simon und Judas Wormeln 11.02.1753
Taufpate: Martin Temmen, Vater der Mutteroo Wormeln 13.05.1777 Anna Maria Angela Elisabeth Trilling
† Wormeln 19.09.1797
im Wormelner Klosterkrieg gefallen
Quellen: KB Wormeln
Vater: Henrich Floren Mutter: Eva Maria Temme Geschwister: Maria Christina * Wormeln 02.05.1733 - oo Joh. Bernard Rose - † 10.01.1804 Eva Margaretha Maria Elisabeth ~ Wormeln 13.12.1747 - oo I. Balt. Temme - oo II. J. Franz Seuffer - oo III. J. Bd. Krumpipen - † 11.11.1817 Anna Angela Elisabeth ~ Wormeln 13.09.1750 - oo Joh. Henrich Bracht - † 30.04.1828 Johann Jodocus ~ Wormeln 13.12.1757 - oo I. A. Gertrud Fuest - oo II. A. M. Christina Menne - † 08.01.1831 Kinder: Anna Maria Elisabeth * Wormeln 09.1780 - oo Joh. Joseph Egeler - † 21.01.1856 Johann Henrich * Wormeln 22.04.1783 - oo Angela Margaretha Drude - † 02.10.1837 Maria Christina Margaretha * Wormeln 14.06.1786 - † unbekannt Maria Elisabeth * Wormeln 06.01.1790 - oo Joh. Christoph Egeler - † 23.02.1818 Maria Margaretha * Wormeln 06.08.1792 - † 03.03.1794 Catharina Margaretha * Wormeln 05.1795 - oo Joh. Christoph Egeler - † 03.11.1850
Wormelner Klosterkrieg:
Es geschah im September 1797. Bauern aus Wormeln setzten sich zur Wehr gegen eine Verschärfung des Kirchenzehnts.
Das Kloster soll dabei selbst bestimmen dürfen, welche 10. Garbenreihen, es den Bauern abnehmen will. Weil die
Bauern sich weigerten, schickte der Paderborner Fürstbischof Franz Egon 30 Soldaten. Es kommt zum Handgemenge und
am Ende liegen der Wormelner Ortsvorsteher Josef Floren (68) und Ferdinand Floren (45) sowie Johannes Wüllrich aus
Welda tot am Boden. Daraufhin rotten sich die Bauern aus den Dörfern rund um das Wormelner Kloster zusammen und
erstürmen das Kloster. Äbtissin Humbelina Rosenmeyer und ihre Nonnen waren zuvor zu den Zisterziensern nach
Hardehausen geflohen. Allerdings fiel der gut gefüllte Weinkeller der Wormelner Zisterzienserinnen den wütenden
Bauern in die Hände, die nach der Klostererstürmung rund 2.000 Liter Branntwein austranken. Die Sache hatte ein
Nachspiel. Die Region wurde von 700 Soldaten besetzt und die Ortschaften mussten über Jahrzehnte den Schaden abbezahlen.
Quelle: Neue Westfälische